Innovation im Hot-End-Bereich durch intelligente Dämmsysteme

Jede neue Abgasvorschrift stellt Automobilhersteller und -zulieferer vor größere Herausforderungen: Um die Emissionen zu verringern, fokussieren sie sich zunehmend auf die Optimierung des Thermomanagements. Der Dämmspezialist ISOLITE entwickelt hierfür sowohl aktive als auch passive Systeme, die das Wärmemanagement der Fahrzeuge in allen Betriebszuständen unterstützen. Durch die optimierte Nutzung hitzebeständiger Materialien werden kundenspezifische Lösungen geschaffen, die neben den thermischen und akustischen Eigenschaften auch Stabilität und Beständigkeit gewährleisten.

Das passive Dämmsystem iTEX ECON basiert auf einem dreidimensionalen Faserformkörper mit strahlungsreflektierender Oberfläche. Die resultierende Reflektion der Wärmestrahlung sowie rillenartige Hohlräume zwischen der Füllstoffisolation und der Metallummantelung sorgen für eine wirksame Energieerhaltung. Darüber hinaus stellt ISOLITE eine aktive Regulierung des Thermomanagements im Isolationssystem zur Verfügung, das sowohl eigenständig verwendet oder aber in das System integriert werden kann. Das speziell entwickelte Heatpack verfügt über eine innovative Steuerelektronik, die eine permanente Überwachung des Abgases ermöglicht und so Echtzeitdaten an das System übermittelt. Bei einem Abfall unter die Mindestarbeitstemperatur schaltet sich das System zu und gleicht binnen kürzester Zeit die Temperaturdifferenz aus. Beide Systeme tragen mittels Wärme- und der damit einhergehenden Energieerhaltung zur durchgängigen Aufheizung der Komponenten der Abgasnachbehandlung bei und reduzieren maßgeblich den Emissionsausstoß.

Zusätzlich zu den Lösungen für die Direktisolation einzelner Bauteile des Abgasstrangs hat ISOLITE auch ein teilaktives, modulares System, den Spülluftkanal, zur Isolation ganzer Bauteilgruppen entwickelt. Die Konstruktion basiert auf zwei separaten Halbschalen mit einer in der Mitte eingearbeiteten Füllstoffisolation. Die Hälften werden möglichst undurchlässig durch eigens entwickelte Verbindungs- und Verschlusselemente sowie durch ein Hochtemperaturdichtungssystem miteinander verbunden und wirken Undichtigkeiten entgegen.

Um auch weiterhin den Kundenbedarf befriedigen zu können, forscht ISOLITE neben der Übertragbarkeit bestehender Systeme auch an der Konstruktion neuer Lösungen. Besonders hervorzuheben sind die aktuellen Trends und Entwicklungen der Automobilindustrie hin zur Elektromobilität und die damit verbundenen Anforderungen an Dämm- und Isolationssystemen.

Weitere Informationen finden Sie im Fachbeitrag der aktuellen Ausgabe Motortechnische Zeitschrift (MTZ) 2/2018 (pdf) des Springer Professional Verlags (Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH).

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ISOLITE Heatshild